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Wenn man nichts macht, ist man auf der sicheren Seite, aber es bleibt eben auch alles, wie es ist. Wenn man nichts ausprobiert, gibt es weniger zu erleben, weniger zu lieben und weniger zu lernen. - Kobi Yamada

MEINE GESCHICHTE

Es gab einen Moment, in dem ich gemerkt habe, dass das, was ich tue, in mir großen Widerstand auslöst. Nicht, weil es falsch war, sondern weil es nicht mehr meins war.

 

Als ich all meinen Mut zusammen genommen habe, um etwas zu verändern, war da plötzlich diese Stimme in mir: Wann habe ich aufgehört, auf mich selbst zu hören?  Und was brauche ich eigentlich?  Ich habe lange gebraucht, um diese Frage zuzulassen und noch länger, um sie zu beantworten. 

Aber dann habe ich aufgehört auf den richtigen Moment zu warten, und es einfach versucht. Ich habe wieder angefangen zu malen. Ohne Plan und Ziel. Einfach, um zu sehen, was entsteht, wenn ich aufhöre, alles kontrollieren zu müssen (trust me, my lifes biggest challenge).

Und dann habe ich erkannt, wie heilsam Schönheit und Stille für mich ist. Plötzlich wuchs der Wunsch in mir, einen Ort zu schaffen, an dem Jeder das darf, was ich mir so lange selbst nicht erlaubt habe.

Einfach da sein. Für sich. 

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​Dieser eine Moment hat mir etwas zurückgegeben, dass ich fast vergessen hatte: die Stille. Den Blick für das Schöne. Und das Malen – das ich als Jugendliche geliebt hatte und das plötzlich wieder da war, als ich endlich aufgehört habe, so viel zu müssen.

 

Heute male ich intuitiv, inspiriert von Natur und Licht. Was auf der Leinwand entsteht, ist selten das, was ich vorher im Kopf hatte – und genau das fasziniert mich. Diese Offenheit, dieses Vertrauen in den Prozess – das ist es, was ich auch in meinen Retreats weitergeben möchte.

 

Ich bin keine Therapeutin und kein Coach. Ich bin selbst mittendrin und weiß, wie es sich anfühlt, wenn der Alltag mich überwältigt. Ich habe bei mir selbst erlebt, was ein einziger ruhiger Moment, ein schöner Ort und ein Pinsel in der Hand verändern können.

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